Vermögensaufbau mit Sachwerten – Markt, Inflation und Steuern.
Die Immobilie bleibt ein zentraler Baustein von Vermögensaufbau und Altersvorsorge. Als Sachwert schützt sie vor Inflation – sie entwickelt sich mit der Geldentwertung statt gegen sie – und liefert, je nach Objekt, laufende Mieteinnahmen und steuerliche Vorteile.
Ein Großteil des Vermögens der Deutschen steckt nach wie vor in Immobilien. In den deutschen Privathaushalten befindet sich mehr als die Hälfte des Gesamtvermögens in dieser Kategorie. Insgesamt beläuft sich das deutsche Immobilienvermögen auf ca. 7.200 Milliarden Euro. Immobilien stehen zudem wieder im Mittelpunkt des Interesses deutscher Anleger, wenn sie auf der Suche nach wertstabilen, ertragreichen und nachhaltigen Kapitalanlagen sind.
Immobilien sind einer der bedeutendsten Sachwertmärkte in Deutschland. Nach der Zinswende 2022 hat sich der Markt spürbar verändert: Finanzierungen sind teurer geworden, und die Preise haben sich vielerorts konsolidiert. Für Kapitalanleger zählt daher weniger der kurzfristige Preistrend als die langfristige Wertbeständigkeit und der Inflationsschutz, den ein Sachwert bietet. Besonders stabil zeigt sich das Segment der Pflegeimmobilien, das weitgehend konjunkturunabhängig ist.
Sinkendes Vertrauen in die Kapitalmärkte lenkt Anleger zu Sachwerten. Immobilien gelten seit Jahrzehnten als wertstabil – mit laufenden Mieteinnahmen als Zusatznutzen.
Geldwerte wie Tagesgeld, Anleihen und Lebensversicherungen verlieren bei Inflation an Kaufkraft. Sachwerte wie Immobilien stehen demgegenüber auf der Gewinnerseite: Sie sind krisensicher.
Die Anlageform Immobilie erlaubt es, einen Teil der privaten Einkommensteuer zurückzuführen: Die steuerliche Absetzbarkeit der Kreditzinsen und die Abschreibung für Abnutzung (AfA) wirken positiv. Zudem ist der Verkauf nach zehn Jahren Haltefrist steuerfrei.