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Pflegeimmobilien als Kapitalanlage

Ein krisensicherer Wachstumsmarkt – gesicherte Miete, geringer Aufwand.

Deutschland altert: Die Zahl der Pflegebedürftigen ist bereits auf rund 5 Millionen gestiegen und wächst weiter – bis 2055 auf etwa 6,8 Millionen (Statistisches Bundesamt, Vorausberechnung 2023). Verantwortlich ist der demografische Wandel, der sich nicht aufhalten, aber mit intelligenten Wohn- und Pflegekonzepten bewältigen lässt – und genau dafür schaffen Investoren die Grundlage.

Pflegeimmobilien eröffnen die Chance, an einem der wenigen konjunkturunabhängigen Wachstumsmärkte teilzuhaben. Dynamisch wachsende Märkte sind sonst voller Risiken – der Pflegemarkt nicht: Der demografische Trend sorgt dafür, dass die Nachfrage nach Pflegeplätzen strukturell steigt und gut geführte Einrichtungen langfristig ausgelastet sind.

Pflegebedürftige in Deutschland, in Millionen (2019 ist; 2035/2055 Prognose). Quelle: Statistisches Bundesamt, Pflegevorausberechnung 2023.

Warum in Pflegeimmobilien investieren?

Die Immobilie bleibt ein zentraler Baustein von Vermögensplanung und Altersvorsorge – als Sachwert bietet sie Schutz vor Inflation. Die Pflegeimmobilie verbindet das mit einem strukturellen Nachfrage-Rückenwind: Bis 2030 werden nach Branchenschätzungen rund 293.000 zusätzliche Pflegeplätze benötigt, während die häuslichen Pflegepotenziale zurückgehen. Der Pflegemarkt ist damit ein zweistelliger Milliardenmarkt, der weiter wächst.

Anders als bei einer klassischen Eigentumswohnung schließen Sie nicht mit einzelnen Mietern, sondern über einen langfristigen Pachtvertrag mit dem Betreiber ab. Das macht die Erträge planbar und den Aufwand gering.

Gute Argumente für eine Investition

Zehn gute Gründe

KfW-Förderung: Viele moderne, energieeffiziente Pflegeobjekte sind KfW-förderfähig – je nach Programm sind zinsgünstige Kredite oder Tilgungszuschüsse möglich. Wir prüfen das für das jeweilige Objekt mit Ihnen.

Vergleich mit einer Eigentumswohnung

PflegeapartmentEigentumswohnung
MieterwechselAufgrund langfristiger Vermietung entfällt eine wiederkehrende Mietersuche.Es besteht das Risiko wechselnder Mieter und damit möglicher Leerstand.
VermieterrisikenVermindertes Risiko durch langjährige Mietverträge, häufig mit Verlängerungsoption. Die Miete fließt monatlich, unabhängig von der Belegung.Die Mietersuche muss der Eigentümer leisten; es besteht das Risiko von Mietausfällen oder Streitigkeiten.
InstandhaltungskostenDurch gewerbliche Nutzung kann ein Großteil der Instandhaltungskosten auf den Pächter umgelegt werden, inkl. Strom, Gas und Wasser.Im Wohnraummietvertrag können Instandhaltungspflichten nur eingeschränkt übertragen werden; der Eigentümer erstellt die Nebenkostenabrechnung.
StandortEine professionell erstellte Standortanalyse inklusive Bedarfsberechnung liegt vor.In der Regel keine abgesicherten Entscheidungshilfen; subjektive Einschätzungen dienen als Grundlage.
VermietungLangfristig gesicherte Mieteinnahme durch einen 20- bis 25-jährigen Pachtvertrag mit einem renommierten Betreiber.Die Vermietung muss vom Vermieter selbst organisiert werden.
BetriebskostenAlle laufenden Betriebs- und Instandhaltungskosten trägt der Betreiber (Strom, Gas, Wasser) – außer Dach und Fach und Verwalter.Der Eigentümer erstellt jährlich eine Nebenkostenabrechnung; nicht alle Kosten sind umlagefähig.
Miete / MietrenditeDie Rendite liegt je nach Objekt und Standort in der Regel bei ca. 3–5 %. Die Miete richtet sich nach den Pflegesätzen, nicht nach dem Mietspiegel.Bei Neubau-Eigentumswohnungen liegt die marktübliche Mietrendite häufig bei rund 2,5–3,5 %.
RisikenWesentliches Risiko ist der Ausfall des Betreibers (z. B. Insolvenz). Bei einem soliden Betreiber und guten Standort ist das Risiko begrenzt; die staatlich refinanzierten Mieten stützen die Nachfrage.Ärger mit säumigen Mietern, Zwangsräumungen, Mietnomaden bis zur rechtlichen Durchsetzung der Ansprüche.
KaufpreiseJe nach Objekt und Standort, häufig ab rund 100.000 € bis über 300.000 €.Je nach Region häufig deutlich höhere Einstiegspreise.

Eckdaten & Musterberechnung

ab ~100.000 €Kaufpreis, je nach Objekt/Standort
ca. 3–5 %Rendite (objekt-/standortabhängig)
20–25 JahreLaufzeit des Pachtvertrags
Jedes Objekt rechnet sich anders – abhängig von Kaufpreis, Miete, Finanzierung und Ihrer persönlichen Steuersituation. Gern erstellen wir Ihnen eine individuelle Musterberechnung für ein konkretes Objekt. Jetzt anfordern ›

Risiken & worauf Sie achten sollten

Eine Pflegeimmobilie ist sicherheitsorientiert, aber kein risikofreies Investment. Wer die folgenden Punkte prüft, trifft eine fundierte Entscheidung:

Häufige Fragen

Bekomme ich die Miete auch bei Leerstand?
Ja. Die Verträge garantieren die Zahlung Ihrer Miete auch bei Leerstand Ihrer Wohneinheit – die Vermietung ist Sache des Betreibers.
Wie hoch ist die Rendite einer Pflegeimmobilie?
Je nach Objekt und Standort in der Regel ca. 3–5 %. Die Miete richtet sich nach den Pflegesätzen und nicht nach dem regionalen Mietspiegel. Achten Sie auf die Unterscheidung von Brutto- und Nettorendite.
Was passiert bei Insolvenz des Betreibers?
Das ist das wesentliche Risiko. Bei solidem Betreiber und gutem Standort ist es begrenzt: Es käme nur vorübergehend zu einem Mietausfall, bis ein neuer Betreiber gefunden ist – die staatlich refinanzierte Nachfrage bleibt bestehen.
Was kostet eine Pflegeimmobilie?
Je nach Objekt und Standort meist ab rund 100.000 € bis über 300.000 € pro Einheit. Gern erstellen wir eine individuelle Musterberechnung.